
Emely & Gironimo
Emely ist seit Sommer 2007 ca. einmal pro Woche auf der Pferdeinsel. Sie hat sich Gironimo ausgesucht und fasste sehr schnell Vertrauen zu ihm. Man merkt gleich, wie vorsichtig und sensibel die Pferde sind, was es den Kindern leichter macht, auf sie zuzugehen.
Wenn wir dort sind, ist Emely schnell in einer kleinen eigenen Welt. Die vielen Eindrücke die sie dorterfährt, nimmt sie an und setzt sie um. Die Stunden helfen Emely sowohl bei ihrer körperlichen, aber vor allem auch bei ihrer geistigen und sprachlichen Entwicklung.
Emely hat dort alle Hände voll zu tun und ist mit Eifer dabei. Gironimo muss schließlich gestriegelt, gesattelt und später mit Wasser, Äpfeln und Heu versorgt werden. Dabei wird sie immer sicherer.
Wenn sie auf Gironimo reitet macht es ihr sehr viel Spaß. Sie weiß, wie sie sich festhalten muss und kann ihre Balance halten. Für Emely ist das schon selbstverständlich und sie nutzt die Zeit auf dem Pferderücken um sich die Umgebung anzusehen, zu singen und zu plappern.
Die Zeit auf der Pferdeinsel ist für Emely und uns ein echter Gewinn. Es ist immer eine große Freude, wenn wir Emely, Kim und Gironimo zusammen sehen. Sie bilden eine kleine vertraute Gruppe, die harmonisch miteinander „arbeitet“.
Wir sind fest davon überzeugt, dass die Stunden beim HBP einen großen Anteil an Emelys weiteren Entwicklungsfortschritten haben. Auch die angebotenen Aktivitäten außerhalb der regulären HBP Stunden bringen Emely viel Freude. Alles ist liebevoll organisiert und vorbereitet und es gibt immer noch mal eine kleine Überraschung für die Kinder.
Man spürt ganz schnell, wie viel Engagement und Herzblut Kim in die Pferdeinsel steckt. Für uns ist klar, dass wie Emely so lange wie möglich die HBP Stunden ermöglichen…
S. Ludwig, Mama von Emely

Simon & Gironimo
Unser Kind geht gerne und mit viel Freude zu „seinen“ Pferden. Ängste im Umgang mit Pferden, Hund und Ziegen haben sich abgebaut.
In der HBP Gruppe fühlt er sich wohl und kann zunehmend eigene Wünsche formulieren. Neue Ideen werden ausprobiert und machen ihn selbstbewusster.
Der einfühlsame Umgang mit meinem Kind, ebenso mit allen anderen, inklusive den Tieren gefällt uns sehr gut. Jedes Kind kann in seinem Tempo Kontakte aufnehmen und wird dabei ruhig unterstützt…
V. Schaub, Mama von Simon

Michelle & Nscho-Tschi
Das HBP hat meine Tochter ganzheitlich in ihrer Entwicklung sehr gefördert!
Es ist eine riesige Bereicherung für Michelle und gibt ihr einen riesigen Erfahrungsschatz in allen Lebenslagen. Sie ist sehr selbstbewusst geworden. Michelle hat gelernt, sich mutig mit neuen Herausforderungen auseinanderzusetzen, vor denen sie sich zuerst gefürchtet hat und meistert diese bewundernswert schnell. Ihre Welt ist einfach viel größer geworden durch die vielen Möglichkeiten, die ihr bei Kim Müller geboten werden.
Ich finde, es gibt keine bessere Alternative als das HBP, da es einfach alle Aspekte für eine optimale Entwicklungsförderung erfüllt (z.B. körperliche Fitness, Schulung von Gleichgewicht, Koordination, Wahrnehmung und Sinnesorganen).
Die Pferde bei Kim sind tolle Tiere, die für eine solche Tätigkeit super ausgebildet sind. Auch die anderen Tiere, die auf der Pferdeinsel wohnen, sind prima Co-Therapeuten, die meinem Kind viel Freude bereiten.
Meine Erwartungen sind weit übertroffen worden und ich bin sehr stolz, dass wir von Anfang an dabei sein durften. Die Pferdeinsel und das HBP bei Kim bedeuten uns allen sehr viel und Michelle ist dort immer sehr glücklich!
Ich und wir alle hoffen, noch viel Zeit mit Kim auf ihrer Pferdeinsel verbringen zu dürfen. Für uns bedeutet die Pferdeinsel: Insel & Pferde & Freude & viel Herz & Familienanschluss
Wir sind glücklich, dass es die Pferdeinsel gibt und möchten auf diesem Weg auch mal ganz herzlich Danke sagen!
K. Pfeiffer, Mama von Michelle

Sebastian & Gina
Sebastian reitet auf Gina, die ich für ein unglaublich geduldiges und vorsichtiges Pferd halte, das mit seinem Verhalten bestens auf Bastis Stimmung reagiert.
Seid wir die Pferdeinsel besuchen, hat sich Bastis Rumpfkontrolle deutlich verbessert, er empfindet Bauchlage nicht mehr als unangenehm und dreht sich sogar selbst auf den Bauch.
Wir reiten gemeinsam und mittlerweile sind die „Reitstunden“ für mich fast genauso wichtig wie für Basti. Aufgrund seiner Behinderung haben Basti und ich nur wenige „gemeinsame Momente“ (kein füttern, kein spielen und sehr wenig Reaktion nach außen).
Umso mehr genießen wir die gemeinsamen Ritte; das Gefühl, wie Basti sich freut, sich entspannt an mich lehnt und mir das Gefühl vermittelt, dass er mir und dem Pferd völlig vertraut. Schon dafür lohnt es sich…
Mama von Sebastian

Simon und Pascal
Kurzzeittherapie
eine Spende der Stiftung Atlantis -Hilfe für Mensch, Tier & Umwelt
Als wir am Freitag auf der Pferdeinsel angekommen sind, haben wir die Pferde
begrüßt und dann im Stroh überlegt, was wir dieses Wochenende alles erleben möchten…
Fleißig haben wir ein Tippi auf der Pferdeweide bezogen; Stroh ausgestreut,
Decken und Felle ausgelegt und unsere Schlafsäcke hineingeräumt. Für den Abend
haben wir eine Feuerstelle mit Steinen und Holz vor dem Tippi vorbereitet.
Am Stall wurden unsere Pferde ausgiebig geputzt und geknuddelt, was uns viel
Freude machte, da wir sie lange nicht gesehen haben. Dann sind wir mit Gina und
Nscho- Tschi auf den Reitplatz gegangen. Gironimo haben wir auf die Weide
gestellt –damit sein kranker Huf gut heilen kann, wollten wir ihn nicht belasten.
Ich, Simon, habe auf dem Pferd gestanden ohne mich festzuhalten, bin vom Pferd abgesprungen und habe auf dem Pferderücken Kreise gedreht. Alles hat prima
geklappt und ich war sehr stolz auf mich. Nscho- Tschi habe ich oft gelobt, weil sie
so toll mitgemacht hat. Im Liegen habe ich mit ihr geschmust, das war schön!
Zum Schluss habe ich noch „pferdegeflüstert“; ich habe mein Pferd kommen
lassen, es geführt und rückwärts gerichtet.
Ich, Pascal, bin lange mit geschlossenen Augen geritten und freihändig auf
meinem Pferd geritten. Oft habe ich auf dem Pferd geturnt oder mich im Liegen entspannt und ausgeruht.
Kim musste auch einen Wunsch von uns erfüllen und sich aufs Pferd stellen, wir
hatten unseren Spaß und sie eine Menge Angst!
Nun versorgten wir die Pferde; Futterschüsseln machen, Heu aufschütteln, Wasser auffüllen, sie auf die Weide bringen und Hufe auskratzen.
Am Lagerfeuer vor unserem Tippi haben wir leckere Kartoffeln gegrillt. Die Nacht
im Tippi war kalt und besonders spannend; wir haben die Pferde grasen gehört,
sie beobachtet und mit ihnen geschmust während sie schliefen…
Nach dem Frühstück versorgten wir die Pferde und haben auf dem Reitplatz unsere Kunststücke eingeübt. Mit den Pferden spielten wir Ball, entweder haben sie den
Ball mit den Hufen angestoßen oder wir haben ihn vom Pferd aus mit großen
Hölzern ins Tor gelenkt.
Wir standen sogar nebeneinander auf den Pferdrücken,
haben uns darauf gekniet und sind vom Pferdepo runtergerutscht.
Dann sind wir mit den Pferden durch die Felder geritten und haben uns einen
schönen Platz für unser Picknick ausgesucht. Gironimo war auch mit uns spazieren.
Nachdem wir uns im Lager ausgeruht hatten, haben wir auf dem Reitplatz Fußball gespielt - 3:3!
Nach lecker Gegrilltem mussten wir unser Lager wegen starkem Regen verlassen.
Schnell und entschlossen zogen wir mit Hab und Gut in die Scheune um und
stellten auch die Pferde ins Trockene. Nach einer Nachtwanderung fielen wir müde
zum Schlafen ins Stroh.
Nach dem Frühstück haben wir den Stall ausgemistet, die Pferde versorgt und
gebürstet. Auf dem Reitplatz sind wir ganz alleine geritten, was ganz schön
schwierig und anstrengend war. Zum Abschluss gab es ein Picknick auf der Burg Reichenberg.
Während des Wochenendes haben wir mit viel Ausdauer unser eigenes Pferdebuch gestaltet; wir haben geschrieben, gebastelt, gemalt und viele Fotos eingeklebt.
Nun haben wir ein Buch, in dem alles steht, was unsere Pferde brauchen, damit es
ihnen gut geht, wie wir mit ihnen „sprechen“ und was wir mit unseren Pferden
machen können.
„Wir würden glatt noch Wochen hier bleiben“ das ist doch klar!!!
Vielen Dank für dieses schöne Wochenende,
Simon und Pascal

Patricia Seidel
Mein Praktikum auf der Pferdeinsel
Mein Name ist Patricia Seidel und ich habe auf der Pferdeinsel ein dreimonatiges Praktikum absolviert. Zu meinen Aufgaben gehörten die Betreuung und Pflege der Therapiepferde, Begleitung und Unterstützung der Therapien, Betreuung und Unterstützung in Kurzzeittherapien.
Während meines gesamten Praktikums fühlte ich mich sehr wohl und gut aufgenommen. In der Zusammenarbeit mit den Kindern und den Pferden habe ich viel dazugelernt und konnte meine pädagogischen Fähigkeiten ausbauen. Das wurde mir besonders durch die gute Unterstützung von Frau Michel/Kim ermöglicht. Es war stets genug Raum, um Fragen zu stellen und sich selbst auszuprobieren. So wurde ich ermutigt ein eigenes Projekt durchzuführen und durch die zusätzliche eigenständige Arbeit mit den Pferden konnte ich mehr Selbstsicherheit im Umgang mit den Tieren erlernen, was mir in der Arbeit mit den Kindern viel geholfen hat. Außerdem führte Frau Michel/Kim einzelne Übungen aus den Therapieeinheiten mit mir durch und in Kombination mit der Zerlegung und Besprechung einzelner Therapiestunden konnte ich meine Reflektionsfähigkeit sehr gut ausbauen. Wo es mir am Anfang noch schwer gefallen war die konkrete Wirkung der Pferde auf die Kinder zu erkennen, war ich am Ende erstaunt, was diese großen, sanften Vierbeiner in den Kindern in Bewegung bringen.
Es waren bereits Veränderungen bei den einzelnen Kindern im Zeitraum ihrer Ankunft bis hin zum Verlassen der Pferdeinsel zu sehen. Kinder die anfänglich unsicher auftraten, wurden recht schnell selbstsicherer und erledigten ihre Aufgaben mit den Pferden selbstbewusst. Ich konnte im Laufe meines Praktikums gut erkennen, wie die Kinder in ihrer Persönlichkeit gestärkt wurden und es war schön zu sehen, wie jedes einzelne mit neuer Energie und einem Lächeln im Gesicht den Heimweg angetreten hat. Diese Entwicklung wird besonders durch das familiäre Umfeld der Pferdeinsel und dem liebevollen Umgang mit den Kindern und den Pferden durch Frau Michel/Kim ermöglicht. Es wird kein Kind in seiner Entfaltung ausgebremst oder blockiert. Stets wird auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder eingegangen und dabei trotzdem auch auf das Wohlsein der Pferde geachtet. Das HBP ist eine wunderbare Art und Weise mit Hilfe von Spaß und Lebensfreude eine Entwicklung herbeizuführen.
Das HBP hat aber nicht nur den Kindern viel gebracht. Auch ich habe viel gelernt., besonders, dass man in der Zusammenarbeit mit Kindern nicht immer alles planen kann und das Spontaneität und Flexibilität häufig zu den schönsten Erlebnissen mit Kind und Pferd führen.
Mein Praktikum hat mich zudem in meinem Berufswunsch bestätigt, sodass ich unter anderem meine Bachelorarbeit über die Arbeit auf der Pferdeinsel geschrieben habe. In diesem Zeitraum habe ich ebenfalls viel Unterstützung und fachliche Betreuung durch Frau Michel/Kim erfahren und konnte meine Abschlussprüfung erfolgreich beenden.
Da mir die Arbeit auf der Pferdeinsel sehr viel Freude und Spaß bereitet hat, habe ich auch an einer der Ferienfreizeiten als Betreuerin teilgenommen. Was mir als Praktikantin in Bezug auf meine berufliche Zukunft auch sehr wichtig war: Ich habe sowohl für mein Praktikum als auch für die Ferienfreizeit jeweils ein ausführliches Zeugnis erhalten.
Aufgrund meiner Erlebnisse und Erfahrungen, die ich auf der Pferdeinsel machen durfte, möchte ich noch mal Danke sagen. Es ist einfach wunderbar, dass es solche Einrichtungen wie die Pferdeinsel gibt.

Katharina und die Kids
Mein Name ist Katharina Blesch, ich bin Psychologin und habe im Rahmen meines Studiums in tiergestützer Therapie ein einwöchiges Praktikum auf der Pferdeinsel gemacht. Zuvor habe ich bereits in verschiedenen tiergestützt arbeitenden Institutionen mitgearbeitet. Die Pferdinsel und die Leiterin Frau Kim Michel heben sich in meinen Augen deutlich von vielen anderen Institutionen, die im gleichen Bereich tätig sind, ab und haben dadurch in vielerlei Hinsicht eine Vorbildfunktion.
Abgesehen von dem sehr guten persönlichen Kontakt mit Frau Michel und dem außergewöhnlich braven und phantastischen Pferde-Trio sind es vor allem zwei Punkte, welche für mich die Besonderheit der Pferdeinsel ausmachen und Grund für meine äußerst positive Einschätzung dieses Betriebes sind:
1) Das hohe persönliche Engagement und der Einsatz, der hinter dem Kontakt zu jedem einzelnen Menschen, der auf der Pferdeinsel betreut wird, steht. Frau Michels Umgang mit den Klienten ist von Interesse für das Einzelschicksal, Echtheit und Freundlichkeit gekennzeichnet. Jeder Mensch wird als Individuum wahrgenommen und in seinen Fähigkeiten gefördert. Die Pferdeinsel ist dadurch mehr als ein Betrieb, sie ist eine Gemeinschaft, in der jeder Mensch angenommen und unterstützt wird.
2) Die hohe Professionalität von Frau Michel. Nachdem individuelle Ziele gemeinsam formuliert werden, wird jede Therapie auf den jeweiligen Klienten zugeschnitten, der Therapieverlauf dokumentiert und die Ziele immer wieder den Fortschritten angepasst. In diesem Sinne hebt sich Frau Michel deutlich und sehr positiv von vielen anderen Institutionen ab, denn der Kontakt mit dem Pferd wird nicht einfach als selbstheilend dargestellt, sondern fachkundig begleitet, so dass die Klienten tatsächliche Ergebnisse in ihren Alltag übertragen können.
Ich kann jedem die Pferdeinsel nur wärmstens empfehlen und danke Frau Michel für die Möglichkeit bei ihr lernen zu dürfen.

Ramona
Der Traum mit dem Pferd -Erfahrungen auf der Pferdeinsel
Durch die Therapie mit dem Pferd habe ich mehr Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen bekommen.
Während der Stunde mit dem Pferd geht es mir sehr gut. Ich kann froh sein und andere belastende Dinge bei Seite legen.
So mit entsteht ein Gefühl der Freiheit bei mir.
Die Pferde sind sehr ruhig und schmusen gerne. Sie sind bereit sich auf die Arbeit mit ihrem gegenüber einzulassen. Und sind für jeden Spaß zu haben. :)
Die Betreuer lassen einem sehr viel Zeit, die Pferde kennen zu lernen und mit ihnen zusammen zu sein.
Sie geben sich sehr viel Mühe, das Reiten spielerisch zu gestalten.
Ich denke, das HBP kann mir dabei helfen, Fortschritte für mein Leben zu machen. Wie zum Beispiel : Noch mehr Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen, Durchsetzungsvermögen und die Freude am Leben zurück zu gewinnen.
Ich bin sehr zufrieden mit den Bemühungen der Therapeuten. Sie hören einem zu und sind an einem selbst sehr interessiert und gehen auf die Wünsche anderer ein.
Ramona
Auf dem Berg 6
56357 Reichenberg
Telefon: (0 67 71) 59 94 32
Mobil: (01 60) 812 39 04
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